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Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

9. Sept.
2 Min. Lesezeit

Während der diesjährigen Sommerfreizeit besuchte eine Gruppe aus Jugendlichen ab 13 Jahren die KZ - Gedenkstätte in Dachau.

Internationales Mahnmal nach Nandor Glid, als Jude selbst Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung, als Symbol für die Opfer und der Mahnung, die Opfer des Holocaust nicht zu vergessen und sich gegen Gewalt und Unrecht zu engagieren
Internationales Mahnmal nach Nandor Glid, als Jude selbst Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung, als Symbol für die Opfer und der Mahnung, die Opfer des Holocaust nicht zu vergessen und sich gegen Gewalt und Unrecht zu engagieren

Bereits im Vorfeld wurde dieser Besuch sowohl in der Praxisstelle als auch in der Tagesgruppe inhaltlich vorbereitet. Es wurde allgemein über die NS-Zeit und die Gräueltaten gesprochen und über die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau im Besonderen. Unter anderem wurde dabei die verfilmte Graphic Novel "Ein Überleben lang" herangezogen, in welcher die Aufzeichnungen des Häftlings Edgar Kupfer-Koberwitz verarbeitet wurden.

für Interessierte nachzuschauen hier bei Youtube :https://www.youtube.com/watch?v=sYi-abyd1GI
für Interessierte nachzuschauen hier bei Youtube :https://www.youtube.com/watch?v=sYi-abyd1GI

Durch die Gedenkstätte begleitete unsere Gruppe Adrian, ein junger Historiker, der schon seit einigen Jahren in der Gedenkstätte arbeitet und forscht. Eindrücklich berichtete er altersangemessen vom Lagerleben und legte seinen Schwerpunkt dabei zum einen auf die Ankunft und wie schnell die Entmenschlichung der Gefangenen vonstatten ging. Zum anderen schilderte er den Lageralltag, die Lebensbedingungen und die furchtbaren Strafen, denen die Häftlinge völlig willkürlich ausgesetzt waren. Der emotional schwierigste Moment war sicher für alle der Gang durch das Krematorium mit der Gaskammer und den Haken fürs Erhängen direkt an den Balken über den Verbrennungsöfen.

Die Jugendlichen waren die gesamte Zeit über sehr interessiert und konzentriert, sodass die auf zwei Stunden konzipierte Führung am Ende aufgrund der vielen Nachfragen über zweieinhalb Stunden ging.

Am Abend wurde der Besuch besprochen und reflektiert und die Gruppe ging in einen intensiven Austausch. Geschlossenes Fazit der Jugendlichen war, dass sie es bei aller Schwere sehr gut fanden, dass diese Exkursion stattgefunden hat und sie jederzeit wieder an einer solchen teilnehmen würden.

 
 
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